Meine Schwerpunkte im Überblick

Gemeinsame Visionen – Stadtentwicklung geht uns alle an!

Wo wollen wir in sechs bis zehn Jahren stehen? Was soll bis dahin erreicht werden? Dabei geht es um Fragen der Infrastruktur, der Wegeplanung für Verkehr und Fußgänger,  eines attraktiven Stadtkerns mit lebenswerten Stadtteilen und nicht zuletzt der Stärkung und Weiterentwicklung des Einzelhandels. Das lange vernachlässigte Thema „nachhaltiges Verkehrskonzept“ muss angegangen werden. Wir brauchen für den Durchgangsverkehr einen zügigen Abfluss und für Besucher eine einfache und gut ersichtliche Wegeführung inklusive eines Parkleitsystems. Statt neue Flächen auf der „grünen Wiese“ zu erschließen müssen wir in den jetzigen Bestand investieren und die Innenstadt attraktiv halten. Wirtschaftsförderung muss planvoll und zielgerichtet betrieben werden. Der Rückgang der Bevölkerungszahl und die zahlenmäßige Zunahme der Älteren  muss in der Stadtentwicklung berücksichtigt werden. Die Freizeitangebote und kulturellen Angebote für alle Altersgruppen müssen ausgebaut werden.   Insbesondere müssen für Jugendliche und junge Erwachsene Freizeitangebote geschaffen werden. Ich werde mit dem Stadtentwicklungsplan 2018 eine Grundlage für eine zukunftssichere und nachhaltige Entwicklung unter Ihrer Beteiligung legen.


Ehrenamtliches Engagement – in der Mitte der Gesellschaft                                                              

Eine lebendige Stadt benötigt Menschen, die sich in Vereinen, Initiativen und Gruppen für andere einsetzen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Freizeitgestaltung, Bildung,  Kulturförderung und Integration. Ich strebe eine verlässliche Partnerschaft zwischen Stadt und Vereinen bzw. Gruppierungen an, ich werde Förderrichtlinien erarbeiten und diese mit den Beteiligten abstimmen.

Besonders wichtig ist mir auch die Unterstützung der Jugendarbeit in den Organisationen, z. B. durch kostenfreie Nutzung städtischer Räumlichkeiten und fachlicher Unterstützung durch die Verwaltung. Älteren Menschen bieten diese ehrenenamtlichen Strukturen eine gute Möglichkeit, ihr Können und ihre Lebenserfahrung einzubringen. Generationsübergreifende Projekte werde ich anregen und unterstützen.


Moderne Verwaltung, Transparenz und Bürgerbeteiligung

Erbach sind wir alle zusammen! Daher ist es für mich selbstverständlich, dass wichtige Entscheidungen transparent gemacht und mit Ihnen abgestimmt werden. Ich möchte Ihre Meinungen aufgreifen und Sie in Entscheidungen einbeziehen. Diese möchte ich durch rechtzeitiges Informieren, Zuhören und Beteiligen erreichen. Nur so kann die moderne Verwaltung als das verstanden werden, was sie sein soll: Ein Dienstleister und Berater für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen. Dies setzt eine hohe sowie stete Motivation und eine gute Weiterqualifizierung der Mitarbeiter/innen voraus, die ich mir zur persönlichen Aufgabe machen werde. Mein Team heißt Erbach!


Den demografischen Wandel gestalten – Familien fördern

Familien sind in ihrer Form des Zusammenlebens unterschiedlich - daher müssen auch die Angebote verschieden sein. Familie meint hier neben „Eltern mit Kindern“ auch das Zusammenleben aller Generationen. Eine große Chance sehe ich in der Vernetzung  vorhandener Institutionen und in dem Ausbau von Ferienaktionen. Betreuungs – und Freizeitangebote sollten auch in den Stadtteilen ausreichend vorhanden sein. Außerdem sollten alle städtischen Maßnahmen auf Familienfreundlichkeit überprüft werden. Ich werde einen kontinuierlich arbeitenden „Familienbeirat“ ins Leben rufen, der die Verwaltung bei der Umsetzung unterstützt.


Die Älteren in unserer Gesellschaft ernst nehmen

Unsere älteren Bürgerinnen und Bürger haben mit ihrem Lebenswerk zum heutigen Stand der Stadt Erbach beigetragen. Die Infrastruktur und die Dienstleistungen müssen verstärkt auf die Belange dieser Gruppe abgestimmt  und  deren Erfahrung und Wissen einbezogen werden.

 

Wirtschaftsstandort stärken, Tourismus fördern

Neben der Attraktivitätssteigerung der Innenstadt muss in einem stetigen Dialog mit Gewerbe-  und Industrieunternehmen das Ziel des Erhalts und Ausbaus vorhandener Arbeitsplätze erreicht werden. Unternehmen  müssen in Erbach gute Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Erfolg vorfinden. In regelmäßigen Gesprächen und Strategieberatungen soll der Schulterschluss zwischen Gewerbetreibenden und Kommune wiederhergestellt und auf eine vertrauensvolle Basis gestellt werden.  Auch mit der Wirtschaftsförderung des Odenwaldkreises  strebe ich eine enge Zusammenarbeit zum Ausbau des Standortes an. Erbach hat Besuchern kulturell, gastronomisch, landschaftlich und durch seinen Einzelhandel viel zu bieten. Touristische Angebote und „Gesamtpakete“ wie z.B. Anfahrt mit der Odenwaldbahn, Eintritt und Verpflegung als Gesamtleistung sind zu entwickeln und entsprechend zielgruppenspezifisch zu vermarkten.


Erneuerbare Energien

Der Einsatz von erneuerbaren Energien und Maßnahmen zur Energieeinsparung sind herausragende  Zukunftsaufgaben. Größere Projekte wie Biogasanlagen oder Windkraftanlagen sollten von einer breiten Mehrheit in der Bevölkerung getragen werden. Welche Projekte sollen wo und in welcher Größenordnung entstehen? Die Umsetzung dieses Themas in Erbach muss unter der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger geklärt werden. Neben diesen Fragestellungen spielt auch das Thema „Regionale Wertschöpfung“ eine Rolle. Erwirtschaftetes Geld sollte weitestgehend in Erbach bzw. in der Region  bleiben. Außerdem ist es legitim zu hinterfragen, inwieweit die Stadt durch die Erzeugung von erneuerbaren Energien Einnahmen generieren kann. Neben der Erzeugung von Energie sollte auch die Einsparung von Energie ein Thema sein. Die städtischen Liegenschaften sollen dabei Vorbildcharakter haben.


Finanzen stabilisieren

Die Stadt muss wieder handlungsfähig werden. Daher muss bei den Finanzen mit mehr Bedacht und Augenmaß entschieden werden. Interkommunale Zusammenarbeit wird kostensenkende Effekte nach sich ziehen und ist daher konsequent anzugehen. Die städtischen Ausgaben müssen überprüft werden und unseren Zielen in der Stadtentwicklung entsprechen. Dabei gilt der Leitspruch: „Tun wir die richtigen Dinge und  tun wir diese Dinge richtig?“. Diese Frage nach der Wirksamkeit von Ausgaben muss erlaubt sein. Die Bürger/innen müssen mitdiskutieren können, denn es geht um Ihr Geld. Ich werde den Bürgerhaushalt einführen, dies setzt eine transparente Haushaltsaufstellung und die Vorstellung des Haushaltes voraus.