Lebendige Stadt durch ehrenamtliches Engagement

Eine lebendige Stadt benötigt Menschen, die sich in Vereinen, Initiativen und Gruppen für andere einsetzen. Die Vereine und Verbände sind das Herzstück unserer Gesellschaft. Die Menschen, die sich dort engagieren, bringen ganz selbstverständlich ein, was in unserer modernen Gesellschaft manchmal fehlt: Die Verantwortungsübernahme für Andere und die Bereitstellung von Zeit für wichtige Themen. Die kirchliche Sozialarbeit ist dabei genauso wichtig wie das Trainieren von Sportarten, das Engagement in unseren Feuerwehren und anderen Vereinen und Sozialverbänden. Besonders wichtig ist mir auch die Würdigung von Initiativen und kleinen Organisationen bzw. Vereinen – sie werden häufig übersehen.

Sie alle zusammen leisten einen wichtigen Beitrag zur Freizeitgestaltung, Bildung,  Kulturförderung und Integration. Unsere Städtepartnerschaften könnten ohne dieses Engagement nicht erhalten werden. Wenn die Menschen sich wohl fühlen, sich zugehörig fühlen und anerkannt werden fällt es ihnen leichter sich zu engagieren.

Ich setze mich dafür ein, dass die Entscheidung für eine ehrenamtliche Tätigkeit leichter wird. Die Veränderungen in unserer Gesellschaft  wie z.B. veränderte Arbeitszeiten und Lebensbedingungen sowie ein neues Freizeitverhalten der Jüngeren beeinflussen auch die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement. Damit das Ehrenamt weiter seinen wichtigen Beitrag leisten kann müssen wir auf diese Gegebenheiten reagieren. Die Bereitstellung von Räumen ist hierbei genauso wichtig wie das Anregen neuer Kooperationsformen und Projekte, die es gerade auch jüngeren Menschen erleichtern für einen begrenzten Zeitraum mitzuarbeiten. Eine Freiwilligenbörse ist eine gute Möglichkeit um auch für einen befristeten Zeitraum ehrenamtlich tätig zu werden und eine passende Aufgabe für jeden zu finden. Älteren Menschen bieten ehrenamtliche Strukturen eine gute Möglichkeit, ihr Können und ihre Lebenserfahrung einzubringen. Rentner und Pensionäre sind häufig noch fit und bereit sich zu engagieren.

Ich werde eine verlässliche Partnerschaft zwischen Stadt und Vereinen bzw. Gruppierungen anstreben, Förderrichtlinien erarbeiten und diese mit den Beteiligten abstimmen. Wichtig ist mir auch die Unterstützung der Jugendarbeit in den Organisationen, z.B. durch kostenfreie Nutzung städtischer Räumlichkeiten und fachliche Unterstützung durch die Verwaltung.